Alien Deathstorm auf der Gamescom 2026 angepsielt

Alien Deathstorm auf der Gamescom 2026 angepsielt


Vielen Dank an Rebellion und Ranieri Agency für die Einladung Alien Deathstorm auf der Gamescom anspielen zu können!


Alien Deathstorm wird der neue First-Person-Action-Horror-Shooter von Rebellion (Sniper Elite, Atomfall), der im Frühjahr 2027 für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S erscheinen soll.

Auf der Gamescom 2026 hatte ich die Chance das Spiel anspielen zu können, bevor wir hier zu meinem ersten Eindruck kommen, hier erst einmal kurz etwas Allgemeines zu Alien Deathstorm.

Katastrophe im Weltall

Als Kampftechniker wird der Spieler als Ersthelfer zu einer abgelegenen Kolonie außerhalb der Erde geschickt, zu der jeglicher Funkkontakt abgebrochen ist. Wir treffen Wochen vor der eigentlichen Rettungsflotte ein und stellen fest, dass die Lage katastrophal ist. Die Kolonie wird gleich doppelt in die Zange genommen: Einerseits wütet ein gigantischer, apokalyptischer Mega-Sturm (Deathstorm), der die Gebäude in Fetzen reißt. Andererseits haben blutrünstige, außerirdische Kreaturen die Gänge überrannt. Aus der Rettungsmission wird sofort ein nackter Überlebenskampf.

Action-Horror trifft Technik-Kniffe
  • Dynamische Kämpfe: Entwickler Rebellion setzt auf eine Mischung aus purer Feuerkraft und Taktik. Die Aliens jagen Sie dynamisch und passen sich Ihren Aktionen an.
  • Das Ingenieurs-Werkzeug: Wir sind ein keiner klassischer Supersoldat. Um zu überleben, müssen wir unsere zum einen unsere Fähigkeiten als Techniker nutzen, die zerstörte Infrastruktur reparieren, Energieversorgungssysteme überbrücken und zum anderen mit Ressourcen haushalten.
  • Die Atmosphäre: Ein beklemmendes UI-Design und ein deutlicher Aliens-Vibe. Dunkle Gänge, flackerndes Licht und die ständige Bedrohung durch den Sturm sorgen für permanenten Druck.
Die Gamescom Demo

Gute 30 Minuten konnte ich auf der Gamescom 2026 eine Demo zu Alien Deathstorm anspielen. Im Zentrum der spielbaren Version stand die Reaktivierung eines ausgefallenen Reaktors auf der zerstörten Koloniestation.

Ohne Spoiler konnte ich direkt in die Demo einsteigen und die Koloniestation erkunden.

Das Leveldesign: Keine helfende Hand

Im Gegensatz zu vielen modernen, stark geskripteten Story-Shootern setzt Rebellion auf ein offenes Sandbox-Design.

  • Keine klaren Zielmarker: Die Demo wirft den Spieler in das Reaktor-Areal, ohne haargenau vorzugeben, wo er langgehen muss.
  • Orientierung durch Erkundung: Alles liegt beim Spieler selbst, umschauen, um so den Weg zum Reaktorraum zu finden, defekte Sicherungen lokalisieren oder blockierte Türen überbrücken.
  • Dynamischer Horror statt Skripte: Die Jumpscares und Monsterangriffe sind laut Director Ben Fisher größtenteils nicht starr programmiert. Die Aliens reagieren stattdessen dynamisch auf das Verhalten und die Lautstärke des Spielers.

Waffen, Crafting und Upgrades

Die Demo zeigte ein klassisches, aber wuchtiges Waffenarsenal:

  • Zur Verfügung standen mir eine Maschinenpistole (SMG), eine Schrotflinte und eine Pistole. Die Pistole dient dabei als Notfalloption und verfügt über unendlich Munition.
  • Überall auf der Station lassen sich Materialien und Blaupausen finden, mit denen sich Munition und anderes herstellen lässt.
  • An verteilten Werkbänken (Workbenches) können die Schusswaffen modifiziert werden – in der Demo konnte beispielsweise ein holografisches Visier zur besseren Zielerfassung aufgeschraubt werden.

Trash-Charme trifft auf Survival-Druck

Der Ton des Spiels ist ehr erfrischend unkompliziert: Ein charmanter, leicht trashigen Sci-Fi-Vibe, der aber durch echten Survival-Druck ausgeglichen wird. Da die Ressourcen knappgehalten werden, wechselt das Gameplay fließend immer wieder zwischen vorsichtigem Schleichen/Reparieren und brachialer Action, wenn große einzelne oder viele kleine Aliens den Raum stürmen.

Erste Einschätzung

Rebellion scheint mit Alien Deathstorm ein moderner Genre-Mix zu gelingen, der geschickt Survival-Horror-Elemente mit wuchtigen Shooter-Passagen verknüpft. Die Zerstörungsphysik des Sturms und die technische Komponente des Hauptcharakters könnten dem Spiel die nötige Eigenständigkeit verpassen, um sich von klassischen Sci-Fi-Shootern abzuheben. Anfangs fehlte es schon etwas vom Spiel an die Hand genommen zu werden

Ich bin daher gespannt auf das Spiel und freue mich schon auf die fertige Version.

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Stefan
Über Stefan 1368 Artikel
Begonnen habe ich die Final Fantasy Serie mit Teil 8 und bin seitdem ein großer Fan dieser Serie. Bei Crystal Universe werde ich euch Guides zu Final Fantasy VIII, Final Fantasy XIII und Final Fantasy XIV präsentieren.

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