Outriders – Review

Outriders – Review


Seit dem 01. April 2021 ist nun Outriders, der Third-Person-Shooter mit Rollenspiel-Elementen, aus dem Hause Square Enix und People Can Fly erhältlich.

Bereits im Februar konnten wir mit der Demo zum Spiel schon einen kleinen Teil des Planeten „Enoch“ erkunden und uns etwas mit dem Spiel vertraut machen.

Unser Review zur Demo findet ihr hier: Outriders Demo – Review

Endlich können wir unsere Reise nun fortsetzen.

Handlung

Noch einmal kurz zur Story des Spiels:

In Outriders geht es anfangs um die Kolonialisierung eines neuen Planeten.

Das Leben auf der Erde im Jahre 2159 ist nicht mehr möglich, denn durch viele Kriege wurde der Planet komplett verwüstet. So machen sich zwei Kolonialraumschiffe in die Tiefen des Weltalls auf, um den Planeten „Enoch“, die neue Erde, zu erreichen.

Nur wenige Menschen erleben diese Reise mit – Der größte Teil befindet sich im Kryoschlaf. Nach langen 80 Jahren erreicht nur das Kolonialschiff „The Flores“ den Planeten.

Als Mitglied der Eliteeinheit „Outriders“ macht man sich nun auf den Weg zur Oberfläche, um alles für die Landung vorzubereiten.

Bei der Suche nach einem mysteriösen Signal, kommt es zu einem katastrophalen Zwischenfall. Das Team wird von einem massiven Energiesturm überrascht, der später unter dem Namen „Die Anomalie“ bekannt sein wird.

Durch sie lassen viele aus dem Team ihr Leben, doch einigen wenigen werden besondere Kräfte verliehen.

Mit diesen Kräften machen wir uns dann als Outrider auf, den Planeten zu erkunden.

Charakter-Editor

Am Charakter-Editor hat sich nichts getan, dieser ist so, wie man ihn bereits aus der Demo kennt.

Das heißt, wir haben die Möglichkeit zwischen einem weiblichen und einem männlichen Charaktermodell zu wählen. Hier haben wir dann ein paar Individualisierungs-Option, wie das Aussehen des Gesichtes, der Frisur und noch einige weitere Gesichtsmerkmale.

 

Single-Player & Prolog

Wer die Demo bereits gespielt hat, kann mit seinem Charakter direkt an dieser Stelle in der Vollversion des Spiels einsteigen und die Story fortsetzen. Freigeschaltete Fertigkeiten, Ausrüstung die man in seinem Besitz hatte und alles Weitere wird hier aus der Demo übernommen. Ebenso können wir direkt in den Koop-Modus einsteigen.

Wer die Demo nicht gespielt hat oder sich dazu entschieden hat von vorne zu beginnen, der muss nun erst einmal wieder mit dem Single-Player-Modus vorliebnehmen. Der Prolog erklärt uns hier die Funktionen des Spiels und bietet uns dann am Ende die Entscheidung eine der vier Klassen zu spielen.

 

Koop-Modus

Spieler der Demo können direkt mit dem Koop-Modus starten, vorausgesetzt sie haben sich dazu entschieden, mit ihrem Charakter aus der Demo weiterzuspielen.

Neu-Anfänger oder Einsteiger haben erst die Möglichkeit den Koop-Modus zu nutzen, sobald sie den Prolog beendet haben. Dies geschieht mit Auswahl einer Klasse.

Wie bereits in der Demo zu sehen, kann man sich mit den unterschiedlichen Fertigkeiten der Klassen gut im Kampf unterstützen.

Durch das Spielen mit Freunden kann man sich so in den Kämpfen sehr gut absprechen und Taktiken entwickeln, um die Kämpfe für sich entscheiden zu können.

Für die Absprache von Taktiken, empfehle ich weiterhin nebenbei Discord oder TeamSpeak zu nutzen.

 

Die Klassen

Bei der Auswahl der Klassen hat sich ebenfalls nichts geändert; es stehen weiterhin die vier bekannten Klassen zur Verfügung. Jede hat dabei individuelle Kampffertigkeiten.

In der Demo habe ich mir alle vier Klassen einmal angesehen. Und wie auch schon dort, fiel dann in der Vollversion meine Wahl auf den Pyromanten.

Er eignet sich gut für den Nahkampf, aber kann sich auch gut außerhalb der heißen Zone aufhalten und die Gegner so aus dem Weg räumen.

Angemerkt sei aber, dass sich alle vier Klassen sehr gut spielen lassen. Es kommt hier halt auf die eigene Präferenz an.

Der Pyromant

Wer gerne in den Nahkampf geht und somit immer gerne mitten im Geschehen ist, der wird mit dem Pyromanten gut zurechtkommen. Seine Feuer-Fertigkeiten bieten ihm die Möglichkeit gleich mehrere Gegner in Schach zu halten.

Sein Hauptaugenmerk liegt dabei auf Explosionen, Verbrennungen und Unbeweglichkeit.

Durch entsprechende Kombinationen seiner Fertigkeiten, kann er Gegner nah an sich herankommen lassen, sie verbrennen, Schaden verursachen und sich selbst dadurch gleichzeitig heilen.

Aber auch aus der Ferne ist der Pyromant nicht zu verachten.

 

Der Technomant

Wer lieber in den Fernkampf geht und auch noch seine Gruppe unterstützen möchte, für den ist der Technomant die richtige Wahl.

Mit gezielten Schüssen aus der Ferne räumt er seine Gegner aus dem Weg. Um seine Gruppe besser unterstützen zu können, stehen ihm Gadgets zur Verfügung, die nicht nur Schaden bei den Gegnern verursachen, sondern auch sich und seine Teamkameraden heilen können.

Aber auch im Nahkampf ist der Technomant nicht verloren, allerdings bevorzugt er Fernangriffe.

 

 

 

Der Assassine

Wer meint hier einen lautlosen Killer zu spielen, liegt falsch. Immer im Nahkampf agiert der Assassine, daher eigenen sich Sturmgewehre und Pistolen am besten für diese Klasse.

Mit seinen Fertigkeiten, Raum und Zeit zu kontrollieren, ist es ihm möglich seine Gegner aufzulösen oder sie zu verlangsamen. Besiegt er Gegner im Nahkampf, so kann er sich heilen.

Wer also gerne auf den direkten Nahkampf steht, der wird mit dieser Klasse glücklich.

 

 

 

Der Verwüster

Das Bollwerk an der Front. Er kann einiges an Schaden aushalten, aber auch genauso gut austeilen.

Mit schweren Gewehren oder Schrotflinten heizt er seinen Gegnern ordentlich ein. Seine Fertigkeiten erlauben es ihm seine Gegner zu unterbrechen und kurz bewegungsunfähig zu machen. Ebenso ist er in der Lage eine Panzerung aufzubauen, die ihn vor großen Schaden schützt.

Er heilt sich nicht nur durch den Einsatz seiner Fertigkeiten, sondern auch wenn Gegner in seiner direkten Nähe sterben.

 

 

 

Die Weltstufe

Die Weltstufe kann man in Outriders als Schwierigkeitsgrad bezeichnen. Eine hohe Weltstufe ist allerdings sehr wichtig, zwar steigt so auch die Stufe der Gegner, was manche Kämpfe nicht unbedingt einfach gestaltet, teilweise einen sogar etwas verzweifeln lässt, doch sind die Boni, die man durch sie erhält, nicht unerheblich.

So kann man dadurch das Stufenlimit für Ausrüstung steigern, was heißt, dass man zum Beispiel auf Charakterstufe 20 bereits Ausrüstung für Stufe 28 anlegen kann. Dadurch können stärkere Waffen und Rüstungen angelegt werden.

Zudem steigt mit der Weltstufe die Chance, dass Gegner Ausrüstungen fallen lassen und hier dann ebenfalls, welche Seltenheit diese besitzen.

Und zu guter Letzt erhält man für das Freischalten einer Weltstufe noch Belohnungen, wie Waffen und Ressourcen.

Man kann natürlich auch die Weltstufe herunterstellen, sollte man in einem Gebiet oder bei einer Mission nicht weiterkommen. Das vereinfacht dann zwar die Gegner, doch hat dies dann den Nachteil, dass man, was die Ausbeute angeht, leer ausgeht oder aber deutlich schwächere Ausrüstung erhält.

 

Inventar & Ausrüstung

Das Inventar ist recht übersichtlich gestaltet; wirklich viel braucht es aber auch nicht.

Man kann auf der linken Seite seine Waffen ausrüsten und auf der rechten Seite seine Rüstung.

Für das spätere Aufwerten der Ausrüstung gibt es noch einen Überblick über die Ressourcen, die man besitzt. Auf diese sollte man ebenfalls immer ein Auge haben, da sie sehr wichtig sind. Doch dazu später mehr.

Deutlich wichtiger ist die Ausrüstung selbst.

Es stehen verschiedene Arten von Ausrüstung Grau, Grün, Blau (Selten), Blau (Episch), Rot (Legendär) zur Verfügung.

Graue Ausrüstung: Bietet einem nur Standardwerte, ansonsten nichts weiter. Sie erhält man von Gegnern und aus Kisten in den Gebieten.

Grüne Ausrüstung: Kann noch zusätzliche Boni enthalten, wie z.B. die Steigerung der Anomaliekraft oder bei Waffen den Durchschlag von Rüstungen steigern. Man erhält sie in Missionen, aus Kisten und von Boss-Gegnern.

Blaue (Selten) oder Blaue (Epische) Ausrüstung: Man erhält sie aus Missionen und von Boss-Gegnern, sehr selten auch aus Kisten.

Diese beiden Arten können noch weitere Boni besitzen; Epische sogar gleich zwei von ihnen. Durch sie kann man die Wirkung seiner Fähigkeiten steigern oder aber auch andere Boni erhalten, so z.B. das Schüsse einen Gegner für einige Sekunden einfrieren.

Rote (Legendäre) Ausrüstung: Wie auch epische Ausrüstung, bietet sie gleich zwei zusätzliche Boni. Sie ist daher besonders Wertvoll. Sie kann man durch Missionen und Boss-Gegner erhalten, sind jedoch äußert selten.

Eine große Rolle spielen immer die Boni der jeweiligen Ausrüstung. Etwas Leben einzubüßen, dafür aber die Waffenstärke enorm zu erhöhen, kann unter anderem von Vorteil sein. Bei den zusätzlichen Boni sollte man darauf achten, dass diese auch zu den ausgerüsteten Fähigkeiten passen. Denn was hilft eine größere Reichweite für eine Fertigkeit, wenn man diese nicht einmal ausgerüstet hat.

Um nicht mehr benötigte Ausrüstung schnell loszuwerden, kann man diese bereits im Inventar markieren und dann entweder bei einem Händler mit einem Knopfdruck verkaufen oder aber diese Ausrüstung zerlegen.

Durch das Verkaufen erhält man so Schrott, der als Währung auf Enoch gilt, wodurch sich dann entsprechende Waffen kaufen lassen.

Durch das Zerlegen erhält man die wichtigen Ressourcen für die Fertigung, die man auch nicht außer Acht lassen sollte.

 

Fertigung

Da die Fertigung in der Demo noch nicht möglich war, gehe ich hier einmal etwas genauer darauf ein.

Im Laufe der Story schaltet wird die Fertigung frei geschaltet. Hier hat man die Möglichkeit Ausrüstung und Waffen zu modifizieren.

Man kann hier bis zu fünf Punkte bei der Ausrüstung oder der Waffe verändern.

Seltenheit: Hier kann man grüne und blaue (Selten) Ausrüstung hochstufen, entweder von Grün auf Blau (Selten) oder Blau (Selten) auf Blau (Episch). Dadurch beeinflusst man neben der Waffenstärke zudem noch die Möglichkeit weitere Modifikationen in die Waffe einfügen zu können.

Für das Verbessern benötigt man allerdings entsprechende Ressourcen.

Attribute: Eine Rüstung oder eine Waffe kann bestimmte Attribute besitzen, zum Beispiel Schaden auf lange Distanz. Durch den Einsatz von entsprechenden Splittern, kann man diese Attribute erhöhen. Zu den Splittern später mehr. Möglich ist dieser Punkt bei grüner bis legendärer Ausrüstung.

Modifizieren: Wie bereits gesagt, kann Ausrüstung neben den Attributs-Boni noch weitere Boni besitzen. Sollte zum Beispiel der Boni, den die Waffe bereits enthält, nicht sehr hilfreich sein, man aber keine bessere Waffe besitzt, so kann man diesen austauschen.

Dazu wählt man aus den unterschiedlichen Rängen eine passende Modifikation aus und fügt diese in die Waffe ein. Auch hier benötigt man neben den Modifikationen auch noch Ressourcen.

Variante: Über diesen Punkt hinaus kann man noch einige Punkte einer Waffe anpassen. So zum Beispiel den Schaden pro Schuss oder auch die Präzision der Waffe. Durch den Einsatz von Ressourcen findet man hier schnell raus, welche Variante für einen am besten geeignet ist. Möglich ist dies bei jeder Art von Ausrüstung.

Stufenaufstieg: Die Stufe der Ausrüstung kann man ebenfalls erhöhen; dadurch steigen Rüstungswert oder Waffenstärke, aber auch die Attribute. Somit kann man aus einer vermeintlich zu schwachen Waffe am Ende doch noch eine sehr nützliche Waffe machen. Möglich ist dies nur bei seltener, epischer und legendärer Ausrüstung.

 

Missionen & Missionskarte

Wenn man sich auf dem Weg zum Ziel der Hauptmission befindet, hat man immer wieder die Gelegenheit Nebenmissionen anzunehmen.

Sie sollte man nicht nur einfach für Erfahrungspunkte nutzen, sondern auch um Belohnung wie Ausrüstung und Waffen zu erhalten. Es lohnt sich also diese mitzunehmen. Nach erfolgreichen Abschluss kann man sich meist aus drei Ausrüstungsgegenständen einen auswählen.

Diese Nebenmissionen kann man auch immer wiederholen – allerdings erhält man bei erneutem Abschluss nur noch eine zufällige Belohnung. Doch dafür erhält man von den Gegnern im jeweiligen Gebiet Erfahrungspunkte, die ebenfalls wichtig sind. Zudem können diese ebenfalls noch Ausrüstung fallen lassen.

Hat man Probleme bei den Nebenmissionen, so kann man die Weltstufe heruntersetzen, wodurch die Gegner schwächer werden. Doch leider sinkt damit dann auch die Chance auf gute Ausrüstung.

Der Vorteil durch die Weltstufe ist zudem, dass diese für alle Missionen gilt. Hat man zum Beispiel im Startgebiet bereits alle Missionen abgeschlossen und wiederholt diese mit einer hohen Weltstufe, besitzen die Gegner ebenfalls eine hohe Stufe und man kann hier trotzdem gute Ausrüstung erhalten.

Über die große Missionskarte hat man über alle Ziele einen guten Überblick. Auf der kleinen Minikarte wird einem allerdings immer nur die Richtung zum Missionsziel angezeigt, womit man doch das ein oder andere Mal erst in die falsche Richtung läuft.

Nebenmission

Abseits der Hauptmission könnt ihr bei einigen NPC’s immer wieder kleine Nebenmissionen annehmen. Diese führen euch in bestimmte Gebiete oder schalten neue Bereiche eines Gebietes frei. Als Belohnung winken hier Ausrüstung und Waffen.

Historiker

Freigeschaltet wird diese Art von Mission, sobald ihr euch im ersten Bereich von Outriders umseht.

Bei dieser Art müsst ihr in einem Gebiet einen bestimmten Gegenstand finden. Keine Sorge, es wird euch genau angezeigt, wo dieser zu finden ist. Gebt diesen dann in eurem Startgebiet ab und erhaltet dafür Ausrüstung oder Waffen.

Jäger

Freigeschaltet wird diese Art von Mission, sobald man die zweite größere, bewohnte Stadt in Outriders erreicht.

Ziel ist es hier, in einem der Gebiete Gebeine zu untersuchen und dann auf die Jagd nach einer Bestie zu gehen. Nach einem Sieg liefert man eine Trophäe ab. Als Belohnung winken wieder Ausrüstung und Waffen.

Gesucht

Freigeschaltet wird dieser Art von Mission, sobald man die zweite größere, bewohnte Stadt in Outriders erreicht.

In den Gebieten kann man immer wieder Steckbriefe finden; genau diese sind die erste Anlaufstelle. Nimmt man die Kopfgeldjagd an, gilt es das Ziel auszuschalten. Erstattet man Bericht, gibt es wieder Ausrüstung und Waffen als Belohnung.

Über diesen Weg kann man sogar immer garantiert an eine legendäre Waffe kommen. Hat man einmal alle Kopfgelder erhalten, kann man beim Auftraggeber diese wieder zurücksetzen. Schaltet man nun wieder alle Gegner aus und erstattet Bericht, gibt es zum Abschluss wieder eine legendäre Waffe.

Schnellreise & Munition

An gewissen Punkten in den Gebieten kann man Flaggen aufstellen. An diesen Punkten kann man immer seine Munition auffüllen, sowie auch Schnellreisen unternehmen. So kommt man schnell wieder an diesen Punkt zurück oder kann ins große Lager zurückreisen. Man sollte also nicht vergessen, an diesen Stellen seine Flagge zu positionieren.

Lager

Zudem wird am Anfang von jedem Gebiet ein Lager aufgeschlagen, von hier aus kann man andere Gebiete bereisen und immer wieder in einem Gebiet per Schnellreise zurückkehren. Von hier hat man ebenfalls Zugriff auf die Fertigung, einen Shop und seine Lagerkiste.

In der Lagerkiste kann man nicht benötigte Ausrüstung lagern. Besitzt man zum Beispiel das Hellsrangers DLC –Pack, so wird man feststellen, dass man diese Ausrüstung nicht verkaufen und auch nicht zerlegen kann. Damit sind sie im späteren Verlauf in der Lagerkiste gut aufgehoben.

 

Sammeln

Neben Ausrüstung und Waffen gibt es noch ein paar andere Dinge, die man in Outriders sammeln kann.

Ressourcen

Beim Durchstreifen der Gebiete findet man Erzvorkommen, die man stets abbauen sollte. Eisenerz oder Titan benötigt man immer wieder für die Fertigung bei Ausrüstung, daher sollte man diese Quellen nicht links liegen lassen und immer ein Auge für sie haben.

Anderer Ressourcen, wie Leder, die verschiedenen Splitter oder die Modifikationen erhält man nur durch das Zerlegen von Ausrüstung. Für den Anfang sollte man hier graue und grüne Ausrüstung verkaufen und höherwertige Ausrüstung zerlegen.

Tagebücher

Immer wieder wird man auf Tagebücher stoßen. Diese geben zu Charakteren, Gegnern und der Welt „Enoch“ einige Informationen. Es lohnt sich diese zu sammeln.

Auszeichnungen

Durch bestimmte Handlungen im Spiel, wie beispielsweise eine bestimmte Anzahl an Gegnern mit unterschiedlichen Waffentypen töten, ergattert ihr Auszeichnungen.

Diese werden dazu benötigt weitere Motive und Formen für die Flaggen oder auch Emotes zu erhalten, mit denen man im Koop-Modus mit anderen kommunizieren kann.

Fertigkeiten

Jede Klasse kann acht Fertigkeiten erlernen und im Kampf drei Stück davon ausrüsten.

Da ich den Pyromanten präferiere, gehe ich einmal auf seine Fertigkeiten ein.

Seine Fertigkeiten besitzen alle das Feuer-Element – Bei der Bezeichnung der Klasse auch kein Wunder. Er kann seine Gegner zum Beispiel mit einer Feuerwelle angreifen, die schon einmal ordentlich Schaden verursacht. Zudem kann dem Gegner noch über kurze Zeit Verbrennungsschaden zugefügt werden.

Mit einer anderen Fertigkeit richtet man beim Gegner Schaden an, zieht den Gegner an sich heran und heilt sich dadurch.

Andere Fertigkeiten bieten Unterbrechungseffekte. Lässt man einen Gegner explodieren, wird er durch diese Fähigkeit getötet oder man fügt seinem aktuellen Magazin in der Waffe einen Verbrennungs-Effekt hinzu und teilt damit deutlich mehr Schaden aus.

Durch verschiedene Modifikationen über die Fertigung, kann man dann noch die Wirkung der Fähigkeiten verstärken.

 

Talentbaum

Jede Klasse besitzt einen eigenen Talentbaum, der sich in drei Wege aufteilt.

Auch hier nehme ich wieder den Pyromanten.

Der Weg zum „Aschebrecher“ legt es mehr darauf an den Waffenschaden zu erhöhen, sowie den Umgang mit Waffen zu verbessern.

Beim mittleren Weg zum „Feuersturm“ geht es um den Entzug von gegnerischer Energie und um die Erhöhung der eigenen maximalen Gesundheit.

Und beim untersten Weg zum „Brandstifter“ dreht sich alles um die Steigerung der Anomaliekräfte, sowie den Umgang mit den Fertigkeiten.

Anfangs kann man noch zwischen den Wegen hin und herspringen, dann sollte man sich erst einmal für einen Weg entscheiden, um die Stärken der Klasse optimal ausnutzen zu können.

Man kann jedoch jederzeit alle Punkte zurücksetzen und diese neu verteilen. Für den späteren Verlauf des Spiels sollte man dies sogar tun, da man, nachdem man alle Fertigkeiten freigeschaltet halt, bei diesen auf eine Art Rotation setzt, die man dann durch den Talentbaum optimal unterstützen kann.

 

Kämpfe

Wie bereits in der Demo, machen die Kämpfe Spaß, egal ob im Single-Player oder Koop-Modus, da auch die Gegner entsprechend agieren. Sie suchen Deckung und beschießen einen auch aus diesen Stellungen. Es gibt Scharfschützen, die einem bei einem Treffer auch ordentlich Schaden zufügen. Um einen selbst aus der Deckung zu locken, konzentrieren sie sich darauf diese zu zerstören (bei Holzwänden ist dies möglich) oder werfen eine Granate, damit man seine Deckung verlassen muss. Die Kämpfe bleiben immer fordernd, auch Kämpfe die man wiederholt, bleiben dies durch die steigende Weltstufe.

Heilung gibt es im Kampf nur durch den Einsatz seiner Fertigkeiten oder man erhält automatisch wieder volle Energie, wenn das Gebiet von einem geräumt wurde.

Generell heißt es mit dem Einsatz seiner Fertigkeiten im Kampf nicht sparen.

Wird die Munition knapp, kann man entweder diese von besiegen Gegnern oder von Nachschubkisten aufsammeln, die man meistens am Rand eines Gebietes findet.

Boss-Gegner unterscheiden sich deutlich von den normalen Gegnern und können einen schon zur Verzweiflung bringen, da sie auch im Kampf Fertigkeiten einsetzen können. Mit diesen können sie zum einen großen Schaden austeilen oder aber auch gegen unsere Fertigkeiten wirken oder sich wiederum heilen.

Mit einer „Hau drauf“-Taktik kommt man hier nicht sehr weit. Deckung suchen oder auch einmal die Beine in die Hand nehmen ist manchmal nicht verkehrt.

Ansonsten kann es schnell passieren, dass man den Kampf nicht überlebt und es heißt dann „Noch einmal von vorne.“. Passiert einem dies noch vor dem Boss-Gegner, so muss man das Gebiet noch einmal Freiräumen. Wurde man von einem Boss-Gegner oder seinen Helfern erledigt, darf man diesen Kampf noch einmal bestreiten.

 

Unsere Wertung
Grafik:
90
Die Grafik ist schon sehr ansprechend, keine Frage.
Und im Vergleich zur Demo ist hier doch noch einiges passiert. Auch kann man nun in den Optionen die Bewegungsunschärfe deaktivieren.Der Tag Nacht Wechsel im Spiel gefällt mir auch sehr gut, da man so die Gebiete noch einmal aus einer anderen Sichtweise betrachten kann.
Sound:
85
Die deutsche Synchronisation ist doch recht gut gelungen. Die Stimmen passen zu den Charakteren. Solange sich noch ein Gegner auf dem Kampffeld befindet, hört man eine Kampfmusik. Ist diese nicht mehr zu hören, weiß man, dass man alle Gegner besiegt hat. Es könnte noch zwischen den Kämpfen etwas mehr heldenhaftere Musik laufen.
Gameplay:
85
Das Spielprinzip hat man schnell verinnerlicht. Neben den Haupt- kann man noch Nebenmissionen und weiteren Aufgaben nachgehen. Offenere Gebiete wären hier jedoch wünschenswert, damit der Spielfluss nicht immer so unterbrochen wird.
Steuerung:
95
Mit dem Zielen, sowie das Einsetzen seiner Fertigkeiten kommt man schnell zurecht. An der Steuerung wurde von der Demo zur Vollversion wohl auch noch etwas getan, da ich das Haken z.B. beim Verlassen einer Deckung nicht mehr feststellen konnte.
Story:
95
Die Story beginnt doch recht schnell. Hier hätte ich mir gerade zu Beginn noch etwas mehr Tiefe gewünscht. Ein wenig mehr Informationen wären hier klasse gewesen. Was die Hintergründe bei Nebenmissionen angeht, so finde ich diese wirklich gut gemacht, von lustig bis traurig ist hier alles dabei. Aber natürlich auch die Hauptstory nimmt nach und nach ordentlich an Fahrt auf und macht Lust auf mehr.
Schwierigkeitsgrad:
100
Die Gegner agieren auf dem Kampffeld sehr gut. Sie bleiben nicht nur auf Abstand, sondern gehen auch in den Nahkampf. Manchmal ist nur Angriff nicht die beste Wahl. Auch dass man für die Heilung seine Fertigkeiten einsetzen muss, macht die Kämpfe nicht langweilig. Und sollte man doch einmal nicht weiterkommen, kann man den Schwierigkeitsgrad über die Weltstufe nach unten schrauben. Ebenfalls durch die Weltstufe bleiben auch bereits bestrittene Kämpfe anspruchsvoll.
Gesamtwertung
90
Damit fällt unsere Gesamtwertung mit einer 90 aus.

 

Fazit

Auch die Vollversion von Outriders hat mich nach einigen Spielstunden überzeugt und macht Lust auf mehr. Gerade je weiter man in der Story vorankommt, möchte man einfach wissen, wie es weitergeht. Durch Nebenmissionen erfährt man auch immer wieder etwas über die Outriders selbst.

Punkte, die in der Demo noch Probleme machten, konnten mit der Vollversion ausgebügelt werden. Zwar gab es am Anfang des Spiels so die ein oder anderen Server Probleme. Doch muss man hier das Team loben, da man von ihnen über Twitter immer auf dem aktuellen Stand gehalten wurde.

Sehr gut finde ich, dass wenn man später in ein Gebiet zurückkehrt, das dort die Loot-Kisten wieder gefüllt sind, da lohnt es doch immer wieder einmal die vorherigen Gebiete nochmals aufzusuchen.

Leider kann man auch in der Vollversion nicht springen, aber das sei den Entwicklern verziehen.

Für mich ist Outriders ein klasse Third-Person-RPG-Shooter, der Lust auf mehr macht und daher kann ich das Spiel nur empfehlen.

An dieser Stelle noch einen Dank an Square Enix, die uns eine Version des Spiels für das Review zur Verfügung gestellt haben.

Outriders ist seit dem 01. April 2021 für die Plattformen PlayStation 4/PlayStation 5, Steam, Xbox Game Pass, Xbox Series X, Xbox One, Stadia und den Epic Games Store erhältlich.

Bestellen könnt ihr das Spiel auf der offiziellen Webseite zu Outriders oder den einzelnen Stores der Plattformen!

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Stefan
Über Stefan 731 Artikel
Begonnen habe ich die Final Fantasy Serie mit Teil 8 und bin seitdem ein großer Fan dieser Serie. Bei Crystal Universe werde ich euch Guides zu Final Fantasy VIII, Final Fantasy XIII und Final Fantasy XIV präsentieren.

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