Eventbericht: DreamHack Hannover 2022

DreamHack Hannover 2022

Eventbericht: DreamHack Hannover 2022


Die DreamHack fand in diesem Jahr erstmals in Hannover zwischen Donnerstag, den 15.12.2022, und Sonntag, den 18.12.2022, statt.

Zwei Hallen (Halle 12 und 13) gaben Informationen, Spielspaß und Neuigkeiten rund um die Themen Esports, Arcade, Cosplay, Freeplay, Mobile Gaming und Tabletop mit zusätzlichen Panels und physischen Aktivitäten; eine weitere Halle (Halle 11) war für Spieler vorbehalten, die an der LAN-Party teilnahmen. Letztere war nur mit besonderem Ticket betretbar, um die Spieler nicht durch Publikumsverkehr abzulenken.

Vor dem Event

An erster Stelle steht natürlich der Ticketkauf – jeder kann entscheiden, ob ein Tag oder mehrere, ob mit LAN-Zugang oder ohne.

Die Anreise kann per Auto, Flug, Bahn erfolgen – als in Hannover ansässige Person empfehle ich aber die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Vom Hauptbahnhof aus kann man bequem in die Linie 8 (oder 1 und 2) einsteigen, vom Aegidientorplatz aus auch in die Linie 6.
ACHTUNG: Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist nicht im Ticketpreis enthalten und muss zusätzlich entrichtet werden! (Dies wird voraussichtlich auch bei zukünftigen Veranstaltungen der Fall sein!)

Meine Anreise erfolgte mit öffentlichen Verkehrsmitteln – ich wohne recht zentral, also dauerte das Ganze mit Linie 8 circa 20 Minuten. An der Haltestelle wartete bereits ein Messe-Shuttle, der die Messebesucher vom Eingang Nord zum Eingang West 1, dem eigentlichen Eingang der Veranstaltung, brachte. Fand ich persönlich super, da meine Begleitung und ich uns den Laufweg im Kalten sparen konnten!

Wir waren am Samstag, den 17.12.2022, vor Ort und das auch gleich zum Start des Tages – überpünktlich mussten wir sogar noch ein paar Minuten warten, bis die Tore geöffnet waren.
Die Wartezeit lief aber total gut ab – keiner drängelte, machte dumme Kommentare, es war schlicht entspannt. Das kenne ich auch anders, deswegen erwähne ich das besonders!

Als die Tore offen waren, ging es erstmal durch die Taschenkontrolle, dann an die Kassen, die die Handbändchen verteilten. Als Presse hatte ich eigentlich eine besondere Kasse, die leider nicht besetzt war und die entsprechende Ausschilderung, wo ich hin muss, war durch Menschen verdeckt – das könnte man zukünftig besser lösen, indem man die Wegweiser schon weiter vorn hinstellt.
An der Kasse selbst gab es vor mir Krokodilstränen, da ein Kind trotz elterlicher Begleitung nicht rein durfte (Leute, lest euch doch die Infos vor Besuch durch!). Ich fand es gut, wie das Personal mit den Betroffenen umging. Kurz darauf erhielt ich auch schon meinen Pressezugang und Schwupps waren wir auf dem Gelände.

Halle 13: Esports, Arcade, Freeplay, Retro und Mobile Gaming, Cosplay und Expo

Die Halle, die man direkt betritt, ist Halle 13.
Hier erwarteten Aktivitäten rund um Esports, Arcades, Retro, Mobile, das Cosplay Village, Merch-Stände und drei Bühnen.

Unser erster Eindruck: Es wirkte leer (man sieht es auch auf manchen Fotos). Morgens kurz nach 10 Uhr auch kein Wunder – wir waren zwei der ersten Leute, die das Gelände in Beschlag nahmen 😉 Der Ansturm kam später.
Überraschend fanden wir, das direkt am Eingang die Bundeswehr und die Polizei Niedersachsen um Nachwuchs warben.
Am Stand der Bundeswehr wurde man zu Jobmöglichkeiten informiert und konnte mit Hilfe einer VR-Brille ein Hochhaus hinauffahren und ein Stück Kuchen „retten“ und dann entweder wieder hinunterfahren oder fliegen, am Stand der Polizei konnte man sich ebenfalls über Jobs informieren und zudem Informationen rund um das Thema Cyber-Kriminalität erhalten.
Absolut verwundert waren wir über den Met-Stand mittendrin, der schräg gegenüber von Monster das Lager bezogen hatte. Merkwürdige Konstellation. Natürlich probierten wir uns erstmal durch ein paar Sorten, sowohl von Met als auch Monster.

Danach ging es zu den Merchandise-Ständen. Große Überraschungen gab es da nicht, die Standard-Merchandise-Artikel von bekannten Serien waren vertreten, auch ein paar weniger bekannte, aber das Event hatte auch nicht den Sinn, sich mit Merch einzudecken 😉

Da in der Halle kurz nach 10 Uhr noch nicht sooooo viel los war, begaben wir uns erstmal weiter und kehrten später zurück, kurz bevor auch der Cosplay-Wettbewerb startete. Zu diesem Zeitpunkt war die Halle voller, man fand kaum noch freie Plätze in den ausgewiesen Spiel-Gebieten und die verschiedenen Stages waren, je nach stattfindenden Event oder Gesprächsrunde, gut besucht. Aber: Man fiel keinem über die Füße, Rempeleien gab es zumindest bei uns keine.

Halle 12: Tabletop, Activities, Creator Hub, Panels

Halle 12 überraschte uns mit einer riesigen hüpfburgartigen Konstruktion direkt links neben dem Eingang. Das Konstrukt musste auf Zeit bezwungen werden, um Preise abzuräumen.

Daneben gab es weitere lustige (physische Austob-)Aktivitäten, den Creator Hub, die Panel Stage und die Tabletop Area, einen weiteren Merchandise-Stand und Fressbuden. Die Portionen waren angemessen groß für das Geld – wir entschieden uns für Nudeln (es gab an verschiedenen Ständen in Halle 12 wie auch 13 Burger, Pizza, Bubble Tea und Süßigkeiten).

Halle 11: LAN-Party

Da weder ich noch meine Begleitung Tickets für Halle 11 hatten, kann ich von dieser nur durch Hörensagen berichten.
Die Auskünfte hierüber sind: Begeisterung! Gute Organisation, saubere Toiletten und Duschen, reger Austausch von Lebensmitteln und Getränken und gute Stimmung!
Wer also überlegt hat, ob sich diese LAN-Party lohnt, die Teilnehmer mit denen ich kurz sprechen konnte, meinten: „JA“.

Dees Fazit

Definitiv hätten meine Begleitung und ich später aufschlagen können, aber das „Aufwachen“ eines Events mitzuerleben hatte auch einen ganz eigenen Charme 🙂
Vorerst wirkte das Gelände sehr weitläufig und leer, aber mit dem Erscheinen weiterer Personen wurde es doch noch voll – allerdings ohne Anrempeln und böse Blicke. Super!
Leider verkaufte einer der Merchandise-Stände neben offiziellen Produkten auch Lucky Bags, Buttons, Poster, etc. mit unlizenzierter Ware. Für das kleine Geld okay, aber mit Geschmäckle…

Schade war auch, dass einige Toiletten gesperrt waren, in anderen ging das Licht nicht an, sodass man einmal auf die andere Seite der entsprechenden Halle und Treppen (puh!) steigen musste – für gehbehinderte Menschen eine Zumutung (und kein Personal in Sicht, dem man hätte Bescheid geben können).

Selbst gezockt haben wir nicht – ich komme aus der hauptsächlichen MMORPG-Ecke, meine Begleitung steht mehr auf Offline Single Player – wir hätten jedoch Gelegenheit gehabt, jede Menge Retro-, Tabletop und andere Spiele zu spielen, hatten aber genug zu sehen und hören, dass wir daran gar nicht gedacht haben 😛
Wir probierten verschiedene Metsorten (und bekamen zum Schluss noch den super-reinen Met als Probe) und (für uns als sonst Nicht-Energydrinks-Trinker) neue Monster-Sorten, sprachen mit Polizei und Bundeswehr und einigen Besuchern/Teilnehmern, haben Gesprächsrunden gelauscht und Event-Stages zugesehen.
Sprich: wir hatten knapp mehr als sechs Stunden Spaß!


In Zahlen:

  • 21.000 Teilnehmende
  • 1.000 LAN-Spieler
  • mehr als 100 Stunden produzierter Content

Die DreamHack Hannover soll zukünftig zwei Mal im Jahr stattfinden, das nächste Mal im Zeitraum vom Donnerstag, den 08.06.2023, bis zum Sonntag, den 11.06.2023.
Weitere Informationen zum nächsten Event findet ihr auf der Webseite.

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Über Dee 608 Artikel
Meine erste FF-Erfahrung hatte ich mit FFX, danach VIII, III, Tactics, XIII, XIV und XV - hängen geblieben bin ich schlussendlich bei Skylanders, der Tales-Serie, FFXIV, BD2 und dem FFTCG (Sammelsucht ole).

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