Hands-On Event Final Fantasy VII Revelation
Vielen Dank an Square Enix und MSM.Digital für die Einladung nach Hamburg!
Einleitung:
In Vorbereitung auf das Mega-Gaming-Jahr 2027 hat Square Enix uns, und weitere Pressevertreter in das Büro von MSM.Digital eingeladen, damit wir Romancing SaGa 3 Destinies United und Final Fantasy VII Revelation anspielen können.
Für beide Spiele konnten wir die gleichen Abschnitte spielen, die bereits auf der Tokyo Game Show im September verfügbar waren.
Im Fall von Final Fantasy VII Revelation bedeutet das, dass wir das Wirbelwind-Labyrinth erkunden und den entsprechenden Boss am Ende der Demo besiegen mussten und durften.
Für die Story von Final Fantasy VII Revelation wird es keine Spoiler in unserer Review geben, wir werden jedoch auf die beiden neuen spielbaren Charaktere eingehen sowie ein neues Element des Kampfsystems beleuchten.
Allgemeines:
Auch wenn wir alle an diesem Punkt bestimmt alles, was es über Final Fantasy VII zu wissen gibt, bereits wissen, hier ein kleiner Refresher.
Final Fantasy VII Revelation ist der letzte Teil einer Neuinterpretation des ikonischen RPGs Final Fantasy VII für die Playstation 1 aus dem Jahr 1997. Die Geschichte konzentriert sich auf die Abenteuer von Cloud Strife, einem ehemaligen Mitglied der Elite-Söldnereinheit SOLDAT, und seiner Gruppe, die zu der Umwelt- und Terrororganisation Avalanche gehören, um gegen den korrupten Megakonzern Shinra Electric Power Company zu kämpfen. Nachdem unsere Helden in den ersten beiden Teilen (Final Fantasy VII Remake und Final Fantasy VII Rebirth) versuchten, die Machenschaften von Shinra zu sabotieren, entdeckten sie Geheimnisse über Clouds Vergangenheit und vor allem über den SOLDAT 1. Klasse Sephiroth. Dieser stellt sich als der wahre Antagonist heraus. Während Shinra die Energie des Planeten stiehlt und versucht, das Verheißene Land zu finden, welches unendlich viel Energie verspricht, möchte Sephiroth jeden Menschen auf dem Planeten vernichten.
Werden Cloud und seine Freunde es schaffen, den Planeten zu retten? In knapp 6 Monaten wissen wir mehr.
Die Demo:
Wie bereits erwähnt, konnten wir den ca. 30 Minuten langen Abschnitt im Wirbelwind-Labyrinth erkunden. Wir starten für die Demo also nicht direkt nach dem Ende von Final Fantasy VII Rebirth und können leider nichts zum Snowboarden sagen. Kenner des Originals wissen, was gemeint ist.
Im Allgemeinen hat sich nicht viel an der Spielweise zwischen Final Fantasy VII Remake, Rebirth und nun Revelation geändert.
Die Tastenbelegungen sind nach wie vor dieselben, der Aufbau des Menüs hat sich nicht grundlegend verändert, sondern wurde nur ergänzt, und auch die Sprecher in der deutschen Version sind nach wie vor die gleichen.
Wie zuvor auch haben wir im oberen rechten Bereich des Bildschirms die Mini-Map, mit der wir uns in der Welt zurechtfinden können und uns das Ziel der aktuellen Mission und Side Quests angezeigt werden.
Natürlich gibt es auch in Final Fantasy VII Revelation Schätze zu finden, Synthesematerial zu finden und vieles mehr. Es lohnt sich also immer noch, vom direkten Weg zum Ziel abzuweichen und dem Erkundungsdrang freies Spiel zu lassen.
Es ist wahrscheinlich keine Überraschung, aber auch in Final Fantasy VII Revelation ist der Soundtrack wieder überragend und trägt so viel zur Stimmung bei. Selbst in der kurzen Demo, die wir anspielen durften, haben wir stellenweise kurz innegehalten, nur um der Musik zu lauschen.
Und die gute Nachricht: Auch in Final Fantasy VII Revelation habt ihr die Möglichkeit, verschiedene Schwierigkeitsgrade auszuwählen und euch so das Spiel leichter oder schwerer zu machen.
Das Kampfsystem:
Nochmals eine kurze Warnung. In diesem Abschnitt des Reviews wird es zu leichten Spoilern kommen.
Auch hier lässt sich im Großen und Ganzen sagen, dass das ursprüngliche Kampfsystem aus Final Fantasy VII Remake und Final Fantasy VII Rebirth immer noch das gleiche ist. Jedoch haben wir in Revelation nun die Möglichkeit, mit dem sogenannten WEAR-SYSTEM (im Englischen FITS) Cloud und die anderen Mitglieder unserer Gruppe verschiedene Rollen zuzuweisen.
In unserem Beispiel hier trägt Cloud das Beschwörer WEAR. Mit diesem ist es möglich, ATB-Energie gegen Esper einzutauschen. Normalerweise war es im Kampf nur einmalig möglich, Esper zur Hilfe zu rufen. Mit dem Einsatz des WEAR ist dies nun in einem anderen Umfang möglich. Auch könnt ihr mit dem Blutpakt eure Lebenspunkte gegen einen mächtigen Kombo-Angriff mit der Esper tauschen.
Ihr könnt also bereits an diesem kleinen Beispiel erkennen, dass der Einsatz von WEAR dem Kampfsystem eine komplett neue Dynamik ermöglicht und neue Strategien eröffnet.
Ihr könnt jederzeit das WEAR-System aktivieren oder deaktivieren und individuell entscheiden, ob und für welche Charaktere ihr es nutzt.
Eine neue Herausforderung, wenn man es denn so nennen mag, sind die beiden neuen spielbaren Charaktere Cid Highwind und Vincent Valentine.
Cid:
Cid greift wie im Original mit seinem Speer an und kann sowohl als Nah- als auch als partieller Fernkämpfer genutzt werden.
Je öfter Cid mit seinem Speer Gegner trifft, desto mehr Möglichkeiten stehen ihm zur Verfügung. So kann er am Boden sowie in der Luft Kombinationen durchführen oder auch direkt auf den Gegner zustürmen, wenn euer Timing gut ist und ihr die Aura um ihn herum nutzt.
Vincent:
Vincent ist nicht nur an seine menschliche Form gebunden, sondern kann, im Gegensatz zum Original, wo seine Biestform nur als Limit verfügbar war, sich mit Drücken von R1 jederzeit in das Galianische Biest verwandeln.
In seiner normalen Form könnt ihr ihn als perfekten Fernkämpfer nutzen. Ihr könnt mit Drücken von Viereck die Spezialfähigkeit von Vincent ändern und diverse stärkere Angriffe ausführen und Komboangriffe ausführen.
Als Galianisches Biest könnt ihr Gegner mit seiner Attacke „Verdammnis“ schockanfällig machen, was die Möglichkeit eröffnet, in kürzester Zeit massiven Schaden auszuteilen. Aber Vorsicht ist geboten. Je länger Vincent in dieser Form bleibt, desto höher steigt sein Chaoslevel, welches seine maximale TP reduziert.
Wie bereits in Final Fantasy VII Remake und Final Fantasy VII Rebirth eingeführt, könnt ihr mit Cid und Vincent ebenfalls mächtige Synchro-Angriffe mit anderen Charakteren ausführen.
All das zusammen hat den Kampf am Ende der Demo ausgesprochen dynamisch werden lassen, ohne dabei chaotisch oder unübersichtlich werden zu lassen. An dieser Stelle möchten wir euch jedoch nicht verraten, gegen wen oder was wir hier gekämpft haben. Das soll eine Überraschung für das vollständige Spiel bleiben.
Fazit:
Auch der dritte und letzte Teil der Final Fantasy VII Remake Reihe besticht von Anfang an durch eine tolle Grafik, atmosphärische Musik, eine interessante Story und Charaktere, denen man sich verbunden fühlt.
Da wir einen eher kampflastigen Abschnitt des Spiels in der Demo gespielt haben, können wir leider nichts zur neuen Open World sagen oder ob Chadley uns wieder zur Verzweiflung bringen wird, aber was wir sagen können, ist, dass Final Fantasy VII Revelation genau so viel Spaß macht wie die beiden vorherigen Teile, mit der Addition der neuen Charaktere, vielleicht sogar noch mehr Spaß.
Wir können es kaum erwarten zu sehen, wie der Kampf um das Schicksal des Planeten endet, und erwarten den 08.04.2027 gespannt.
Final Fantasy VII Revelation erscheint für PlayStation 5, Nintendo Switch 2, Xbox Series X|S, Steam, Epic Games Store und Xbox auf dem PC und kann unter anderem bei Square Enix und Amazon vorbestellt werden.


















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