Neues Rund um Kingdom Hearts – Kingdom Hearts IV, Anime-Serie & Live Panel von der D23

Neues Rund um Kingdom Hearts – Kingdom Hearts IV, Anime-Serie & Live Panel von der D23


Kingdom Hearts IV

Auf der dies jährigen D23 gab es bis jetzt schon so einiges neues Rund um Kingdom Hearts, zum einen ein neuer Trailer zu Kingdom Hearts IV, der uns die „Coco“-Welt zeigt und am Ende auch mit einem Release Zeitraum aufwartet, hier heißt es „Late 2027“. Erscheinen wird das Spiel für PlayStation 5, Xbox Series X|S, PC (Steam, Epic Store & Windows) sowie der Nintendo Switch 2.

 

Kingdom Hearts – The Series (Anime)

Doch das war noch nicht alles zusätzlich wurde Kingdom Hearts: The Series, eine brandneue Anime-Serie, die von den Videospiel-Reihe inspiriert ist. Ausgestrahlt wird diese bei Disney Plus und auf dem Disney Channel. Besonders zu erwähnen ist hier, dass zum einen Schöpfer Tetsuya Nomura und auch das Team von Square Enix an der Serie mitwirken wird. Ein Release Datum für die Anime-Serie gibt es noch nicht, hier heißt es lediglich „Comming Soon“.

 

Kingdom Hearts – Panel „DEEP DIVE into KINGDOM HEARTS“

Das war aber immer noch nicht alles, zusätzlich gab es noch ein Panel „DEEP DIVE into KINGDOM HEARTS“, was Live von der D23 Übertragen wurde.

Dazu findet ihr hier eine kleine Zusammenfassung:

Mit der Stimme von Mickey wird das Panel eröffnet und Host „Khleo Thomas“ angekündigt.

Zu Beginn erzählt uns Host Khleo Thomas, wie er als Kind zum ersten Mal von der Kombination aus Disney und Final Fantasy hörte und das erste Kingdom Hearts unbedingt spielen wollte. Besonders prägend war für ihn der erste Kontakt mit „Simple and Clean“ von Hikaru Utada.

Im Anschluss kündigt er dann die geladenen Gäste an:

  • Nana Gadd, Director of Games at The Walt Disney Company
  • Tai Yasue, Square Enix Co-Director Kingdom Hearts 4
  • Haley Joel Osment, englische Synchronstimme von Sora
  • David Gallagher, englische Synchronstimme von Riku
  • Rene’e Johnson, Creative Director for Disney Character Voices
  • Special Quest – Tetsuya Nomura, Square Enix Konzept/Gamedesigner/Charakterdesigner

Nomura erzählt, dass er bereits am Vortag bei der D23 war, seine Anwesenheit aber geheim halten musste, weil sie als Überraschung gedacht war.

Wie werden die Disney-Welten ausgewählt?

Ein großer Teil des Gesprächs beschäftigt sich damit, wie Disney-Welten für Kingdom Hearts ausgewählt werden.

Nomura erklärt, dass er schon beim ersten Kingdom Hearts unbedingt „The Nightmare Before Christmas“ einbauen wollte. Obwohl die klassischen Zeichentrickfilme die Grundlage bildeten, wollte er immer wieder auch etwas Unerwartetes einbauen. Dieses Prinzip hat sich durch die Serie gezogen: In den Hauptspielen soll es immer mindestens eine überraschende Welt geben, beispielsweise aus einem Realfilm. Als weiteres frühes Beispiel wird „Arielle, die Meerjungfrau“ genannt. Die Welt eignete sich nicht nur thematisch als Unterwasserwelt, sondern bot damals auch die Möglichkeit, die technischen Fähigkeiten der Konsole zu demonstrieren – insbesondere realistisch wirkendes Wasser.

Gameplay steht im Mittelpunkt

Tai Yasue erklärt, dass bei der Planung einer neuen Welt zunächst eine zentrale Frage gestellt wird: Welche Spielerfahrung soll diese Welt bieten?

Da Kingdom Hearts ein interaktives Spiel ist, soll jede Welt nicht nur optisch zum jeweiligen Disney-Film passen, sondern auch eigenständiges Gameplay bieten.

Als Beispiele aus Kingdom Hearts III werden genannt:

Toy Story

  • Sora kann einen riesigen Roboter steuern.
  • Es gibt Kämpfe gegen Kaiju.
  • Die Welt sollte sich dadurch deutlich von anderen unterscheiden.

Fluch der Karibik

  • Sora wird zum Piraten.
  • Er kann über das Meer reisen.
  • Das Gameplay wechselt zwischen Himmel, Wasser, Unterwasser und Land.

Frozen / Arendelle

  • Hier lag der Schwerpunkt auf Bewegung und „Extremsport“.
  • Sora kann beispielsweise mit seinem Schlüsselschwert Hänge hinunterrutschen und von Klippen springen.
  • Die verschiedenen Bewegungsarten sollen möglichst nahtlos ineinander übergehen.

Das Ziel ist also, dass jede Welt ihren eigenen Spielstil und eigene Mechaniken besitzt.

Die Welten müssen auch zur Geschichte passen

Neben dem Gameplay spielt natürlich auch die übergeordnete Geschichte eine wichtige Rolle.

Das Team überlegt, welche Welten und Charaktere die neuen Gameplay-Systeme am besten unterstützen. Wenn Nomura persönlich eine bestimmte Welt unbedingt im Spiel haben möchte, schaut er außerdem darauf, wie gut sie in Soras Entwicklung und die Hauptgeschichte passt.

Für Kingdom Hearts IV wurde deshalb unter anderem „Coco – Lebendiger als das Leben“ als besonders passende Welt erwähnt. Das ist interessant, weil damit bestätigt bzw. erneut hervorgehoben wird, dass Coco in Kingdom Hearts IV eine Rolle spielen wird.

Die große Überraschung: Ein längerer Kingdom-Hearts-IV-Trailer

Am Tag zuvor wurde bereits ein neuer Kingdom-Hearts-IV-Trailer, gezeigt.

Der bisher gezeigte Trailer war nur etwa 90 Sekunden lang. Nomura erklärt jedoch, dass der ursprüngliche Trailer tatsächlich vier Minuten lang ist.

Kurz darauf wurde dann auch dieser Trailer gezeigt.

Authentizität steht an erster Stelle

Die Entwickler betonen mehrfach, dass die Disney-Charaktere ihren ursprünglichen Charakter behalten müssen.

Auch wenn Donald, Goofy, Miguel, Hades oder andere Figuren in völlig neuen Situationen auftreten, sollen sie sich so verhalten, wie man es aus ihren ursprünglichen Filmen kennt.

Dabei geht es nicht nur darum, die Handlung eines Films nachzuerzählen. Viel wichtiger ist es, die Persönlichkeit und das Wesen der Figuren zu bewahren.

Auch die Welten selbst sollen sich authentisch anfühlen. Dafür achten die Entwickler unter anderem auf:

  • Texturen und Materialien
  • Farben und Shader
  • Größenverhältnisse
  • Kameraführung
  • Schnitte und Szenenrhythmus
  • die allgemeine Atmosphäre des jeweiligen Films

Das Ziel ist, dass sich der Spieler möglichst so fühlt, als würde er direkt in einem Disney-Film spielen.

Beispiel: Coco in Kingdom Hearts IV

Als Beispiel wird die Coco-Welt aus Kingdom Hearts IV genannt. Sora kämpft dort gemeinsam mit Miguel und Héctor.

Da Coco stark von Musik geprägt ist, wurde auch das Gameplay entsprechend angepasst:

  • Miguel kämpft mit seiner Gitarre und singt dabei.
  • Héctor verwendet seine Knochen als Waffen.
  • Er kann beispielsweise seinen Arm wie einen Pfeil einsetzen.
  • Außerdem benutzt er seinen Arm wie ein Nunchaku.
  • Sora kämpft natürlich mit seinem Schlüsselschwert.

Die drei kämpfen also gemeinsam, wobei ihre unterschiedlichen Fähigkeiten ihre jeweiligen Persönlichkeiten widerspiegeln. Zusätzlich gibt es offenbar magische Piñatas, um die herum die Charaktere tanzen bzw. kämpfen.

Für die Entwickler ist genau diese Kombination verschiedener Charaktere ein wichtiger Bestandteil dessen, was Kingdom Hearts besonders macht.

Die ursprünglichen Disney-Geschichten bleiben weitgehend erhalten

Grundsätzlich versucht das Team, sich an die Originalgeschichten der Disney-Filme zu halten. Die Entwickler möchten keine großen Veränderungen oder völlig neuen Interpretationen vornehmen. Allerdings können Anpassungen vorgenommen werden, wenn das jeweilige Disney-Studio dies wünscht.

Gleichzeitig nutzt Kingdom Hearts eigene Elemente – insbesondere:

  • Soras Interaktionen mit den Disney-Figuren
  • eigenes Gameplay
  • neue Dialoge
  • zusätzliche Szenen

Dadurch können die Charaktere trotzdem neue Seiten zeigen, ohne ihre ursprüngliche Identität zu verlieren. Die Entwickler sehen gerade die Begegnungen zwischen Sora und den Disney-Charakteren als einen Kernbestandteil von Kingdom Hearts.

Eine interessante neue Gameplay-Idee: Mickey in Scala ad Caelum

Besonders spannend wird es bei Scala ad Caelum in Kingdom Hearts IV.

Tai Yasue nennt diese Welt als einen seiner persönlichen Höhepunkte. Dort kann man offenbar mit Mickey spielen. Mickey betritt dabei eine Art Buch- bzw. Papierwelt. Dort kann er verschiedene Origami-Versionen von sich selbst erschaffen.

Zum Beispiel:

  • einen extrem dünnen Mickey
  • einen riesigen Mickey
  • einen winzigen Mickey
  • einen kastenförmigen Mickey

Diese Formen haben unterschiedliche Fähigkeiten.

Ein dünner Papier-Mickey kann beispielsweise durch Risse in Wänden gelangen. Wirft man einen Papier-Mickey, kann er sich in ein Papierflugzeug verwandeln, mit dem man herumfliegen kann. Diese Fähigkeiten werden vor allem zum Lösen von Rätseln verwendet.

Das Gameplay unterscheidet sich dadurch deutlich von Soras klassischem Abenteuer. Es handelt sich eher um ein Puzzle-orientiertes Gameplay, was laut den Entwicklern eine ganz neue und erfrischende Spielerfahrung darstellen soll.

Toy Story – eine komplett neue Geschichte

Ein weiterer Punkt betrifft Toy Story aus Kingdom Hearts III.

Die Entwickler konnten dabei mit Mitarbeitern von Square Enix und Pixar zusammenarbeiten und eine komplett neue Geschichte entwickeln, die nach den Ereignissen des ersten Toy-Story-Films spielt. Das war für das Team besonders interessant, weil sie dadurch nicht einfach die Handlung des Films nachspielen mussten. Stattdessen konnten sie den Fans eine neue Toy-Story-Erfahrung bieten.

Alte Disney-Welten bleiben wichtig

Die Entwickler sprechen außerdem darüber, dass auch ältere Disney-Welten weiterhin einen besonderen Stellenwert haben.

Als Beispiele nennen sie:

  • Hercules
  • Der Glöckner von Notre Dame

Solche Geschichten seien zeitlos und würden von den Fans weiterhin geliebt. Für das Team sei es deshalb besonders schön, diese Charaktere viele Jahre nach ihrem ursprünglichen Filmauftritt wieder relevant zu machen.

Maleficent und Hades bekommen mehr Bedeutung

Auch die Disney-Bösewichte werden angesprochen.

Die Entwickler finden, dass Kingdom Hearts insbesondere bei Figuren wie Maleficent und Hades neue Möglichkeiten geschaffen hat. Diese Charaktere wurden in Kingdom Hearts teilweise weit über ihre ursprünglichen Filmgeschichten hinaus eingesetzt.

Sie spielen in eigenständigen Kingdom-Hearts-Handlungssträngen mit und sind deshalb für die Autoren besonders interessant. Für Kingdom Hearts 4 wird außerdem angedeutet, dass es interessante Interaktionen zwischen Donald, Goofy und Hades geben wird.

Maleficent soll ebenfalls eine wichtige Rolle in der Geschichte spielen.

Besonders interessant für Kingdom Hearts IV

Coco scheint nicht nur eine kurze Gastwelt zu sein, sondern wird stark mit eigenem Gameplay verbunden. Scala ad Caelum bekommt offenbar eine ungewöhnliche Puzzle-Spielmechanik mit Mickey, die sich deutlich von Soras Gameplay unterscheidet. Außerdem wird Maleficent ausdrücklich als wichtige Figur für die Geschichte erwähnt.

Insgesamt wird deutlich, dass die Entwickler bei Kingdom Hearts IV versuchen, nicht einfach die Disney-Filme nachzuspielen, sondern ihre Charaktere und Welten als Grundlage für völlig neue Spielerfahrungen zu verwenden.

Eigene Disney-inspirierte Welten

Die Entwickler sprechen zunächst über Welten, die nicht direkt aus einem Disney-Film stammen, sondern vom Stil und der Atmosphäre von Disney inspiriert wurden. Als Beispiel wird Disney Town genannt. Die Welt basiert nicht auf einem bestimmten Film, sondern vor allem auf dem Gefühl von Disneyland und Toontown.

Dabei wollte das Team insbesondere vermitteln:

  • Freude und Feierlichkeit
  • Fantasie und Verspieltheit
  • klassische Disney-Charaktere
  • kurvige, unrealistische Gebäude
  • eine lebendige, fröhliche Atmosphäre

Ein Beispiel dafür ist das Dream Festival, bei dem unter anderem ein Eiscreme-Minispiel vorkommt. Die Entwickler erklären, dass es bei solchen Welten weniger darum geht, einen konkreten Ort nachzubauen. Viel wichtiger ist es, das Gefühl von Disney einzufangen.

Das gibt dem Entwicklerteam gleichzeitig mehr kreative Freiheit, weil es keine exakte Vorlage gibt, die kopiert werden muss.

Quadratum – eine riesige Stadt in Kingdom Hearts IV

Danach wird es für Kingdom Hearts IV besonders interessant.

Als wichtigste eigene Welt wird Quadratum genannt, das stark von Tokio inspiriert ist.

Das Team wollte die Stadt möglichst authentisch gestalten. Dafür liefen Mitarbeiter durch Tokio und machten Fotos von:

  • Gebäuden
  • Straßen
  • Beleuchtung
  • Straßenmustern
  • verschiedenen Stadtbereichen

Tai Yasue erzählt sogar humorvoll, dass er selbst mit Stirnband und Laufschuhen durch Tokio gelaufen sei, um ein Gefühl für die Größe und Atmosphäre der Stadt zu bekommen. Quadratum soll außerdem eine der größten Städte sein, die das Team bisher für Kingdom Hearts geschaffen hat.

Neue Bewegungsmöglichkeiten

Um diese riesige Stadt sinnvoll nutzbar zu machen, bekommt Sora neue Traversal-Fähigkeiten.

Er kann beispielsweise:

  • sein Schlüsselschwert bzw. die Kette abschießen und sich damit auf Gebäude katapultieren,
  • an Stromleitungen entlangrutschen,
  • sich an Masten und Schildern entlangschwingen,
  • sich schnell durch die Stadt bewegen.

Das Ziel ist eine Kombination aus realistischer Großstadt und spektakulärer Kingdom-Hearts-Bewegungsfreiheit.

Entwicklung von Kingdom Hearts IV

Die Entwickler erklären, dass die Entstehung eines Kingdom-Hearts-Spiels sehr stark von Trial-and-Error geprägt ist.

Nomura hat häufig bereits eine konkrete Vorstellung davon, wie eine Szene funktionieren soll. Die Umsetzung läuft anschließend aber über viele Gespräche und Experimente mit dem Team.

Dabei gibt es Ideen,

  • die technisch schwer umzusetzen sind,
  • die verändert werden müssen,
  • oder bei denen Nomura keine Kompromisse eingehen möchte.

Das Team versucht deshalb ständig, einen Kompromiss zwischen kreativer Vision und technischer Machbarkeit zu finden.

Interessant ist auch die Aussage, dass es für Kingdom Hearts IV eine Idee gibt, die bereits für Kingdom Hearts III geplant war, damals aber aufgrund verschiedener Schwierigkeiten nicht umgesetzt werden konnte. Was genau diese Idee ist, wird allerdings nicht verraten.

Disney-Welten müssen zu Soras aktueller Geschichte passen

Die Auswahl der Welten erfolgt nicht zufällig.

Die Entwickler überlegen immer: Was passt zu Soras aktueller Situation und Entwicklung?

Als Beispiel wird erneut Coco genannt.

Die Welt wurde ausgewählt, weil Sora sich in Kingdom Hearts 4 in einer völlig anderen Situation befindet als in den früheren Spielen. Die Disney- und Pixar-Welten sollen deshalb nicht nur bekannte Charaktere liefern, sondern thematisch zu Soras persönlicher Geschichte passen. Um sicherzustellen, dass die gesamte Geschichte zusammenhängend bleibt, arbeitet Nomura sehr eng mit dem Story-Team zusammen.

Warum Kingdom Hearts mehrere Generationen erreicht

Danach kommt eine der emotionaleren Fragen des Panels: Warum ist Kingdom Hearts nach fast 25 Jahren immer noch so beliebt?

Als wichtigste Gründe werden universelle Themen genannt:

  • Freundschaft
  • Verlust
  • Hoffnung
  • Zusammenhalt
  • persönliche Beziehungen

Diese Themen seien unabhängig vom Alter für praktisch jeden Menschen verständlich.

Hinzu kommt die einzigartige Kombination aus:

Nomuras eigener Geschichte + Disney-Charakteren und -Welten. Diese Mischung sei laut den Entwicklern etwas Besonderes. Ein weiterer entscheidender Faktor sind die Fans selbst. Viele Menschen, die das erste Kingdom Hearts als Kinder gespielt haben, sind inzwischen erwachsen. Einige teilen ihre Begeisterung inzwischen mit ihren Freunden, Partnern oder sogar ihren eigenen Kindern. Dadurch wird die Reihe von Generation zu Generation weitergegeben.

Das 25-jährige Jubiläum

Die Entwickler sprechen sehr dankbar über das bevorstehende 25-jährige Jubiläum von Kingdom Hearts. Sie betonen, dass die Reihe ohne die Unterstützung der Fans niemals so lange existieren würde. Besonders interessant ist Nomuras Aussage, dass das Team bereits über die Feierlichkeiten und Projekte zum 25. Jubiläum nachdenkt.

Und sein Blick geht sogar schon darüber hinaus: Was wird beim 30. Jubiläum passieren?

Das zeigt, dass Square Enix langfristig mit Kingdom Hearts plant.

Kingdom Hearts IV erscheint 2027

Das ist eine der wichtigsten Aussagen des gesamten Panels.

Nomura bestätigt: Kingdom Hearts IV erscheint 2027.

Er geht sogar noch weiter und reagiert auf Spekulationen im Internet, dass sich das Spiel möglicherweise erneut verschieben könnte.

Er stellt ausdrücklich klar: Die Veröffentlichung 2027 soll nicht verschoben werden.

Er sagt außerdem, dass die Entwicklung sehr gut läuft und man zu 100 % mit einem Release im Jahr 2027 rechnet. Außerdem hat die eigentliche Marketingphase für Kingdom Hearts 4 gerade erst begonnen.

Das bedeutet laut Nomura: In Zukunft sollen deutlich mehr Informationen und Neuigkeiten zum Spiel veröffentlicht werden.

Eine Kingdom-Hearts-Animationsserie

Es wird an einer Kingdom-Hearts-Animationsserie gearbeitet. Nomura bestätigt, dass er selbst tief in dieses Projekt involviert ist. Er deutet außerdem an, dass es noch sehr viele Dinge gibt, über die er momentan nicht sprechen darf.

Er würde offenbar gerne mehr erzählen, darf aber noch keine weiteren Details preisgeben. Das Projekt befindet sich also weiterhin in Arbeit.

Die englischen Synchronsprecher

Danach wechselt das Panel das Thema und beschäftigt sich mit der englischen Synchronisation.

Zu Gast sind unter anderem:

  • Haley Joel Osment – englische Stimme von Sora
  • David Gallagher – englische Stimme von Riku
  • Renee Sandstrom/Johnson – verantwortlich für Voice Direction und englische Dialogbearbeitung

Dabei wird erklärt, dass die englische Synchronisation wesentlich komplizierter ist, als man vielleicht denkt. Das englische Skript muss exakt zu den japanischen Animationen passen.

Dabei müssen unter anderem berücksichtigt werden:

  • Mundbewegungen
  • Gesichtsausdrücke
  • Gesten
  • Kopfbewegungen
  • Pausen
  • Länge der Dialoge
  • unterschiedliche Sprachrhythmen zwischen Japanisch und Englisch

Ein japanischer Satz kann beispielsweise kürzer sein als die englische Übersetzung. Dann muss der englische Dialog so angepasst werden, dass er trotzdem exakt in die Animation passt.

Sora und Riku werden unterschiedlich gespielt

Renee erklärt, dass sie bei den Charakteren nicht nur auf die Übersetzung achten.

Sie muss verstehen: Wer ist diese Figur? Wie spricht sie? Was denkt sie? Wie würde sie in dieser Situation reagieren?

Bei Mickey beispielsweise muss berücksichtigt werden, dass er zwar der bekannte freundliche Mickey ist, in Kingdom Hearts aber gleichzeitig König und Kämpfer gegen die Dunkelheit ist.

Bei Sora darf die Figur laut Renee etwas verspielter und manchmal etwas weinerlicher sein.

Bei Riku dagegen soll die Stimme ernster und emotional angespannter wirken.

Sora und Riku haben fast 25 Jahre lang nie gemeinsam aufgenommen

Eine überraschende Tatsache: Haley Joel Osment und David Gallagher haben Sora und Riku fast 25 Jahre lang gespielt, aber nie gemeinsam im selben Raum aufgenommen.

Die Synchronsprecher arbeiten normalerweise getrennt.

Sie hören teilweise die japanische Originalaufnahme oder bereits aufgenommene Stimmen anderer Sprecher und reagieren darauf.

Beim D23-Panel passiert deshalb etwas Besonderes: Haley und David sprechen zum ersten Mal gemeinsam eine Szene.

Und zwar eine sehr berühmte: Das Ende von Kingdom Hearts II.

Besonders emotional ist dabei, dass Haley Joel Osment und David Gallagher diese Szene nach fast 25 Jahren tatsächlich zum ersten Mal gemeinsam performen.

Schaut es euch am besten in der Aufzeichnung des Panels an.

Aufzeichnung

Hier findet ihr eine Aufzeichnung des Panels, falls ihr es euch auch einmal selbst anschauen wollte:

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Stefan
Über Stefan 1366 Artikel
Begonnen habe ich die Final Fantasy Serie mit Teil 8 und bin seitdem ein großer Fan dieser Serie. Bei Crystal Universe werde ich euch Guides zu Final Fantasy VIII, Final Fantasy XIII und Final Fantasy XIV präsentieren.

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