Kingdom Hearts III : Nomura sieht Sora als persönlichen Feind

Kingdom Hearts III wird 17 Jahre nach dem ersten Teil der Serie erscheinen, das Franchise hat bisher eine lange Lebenszeit genossen und besticht unter anderem durch seine vielzähligen Ableger. Die ganzen Spinn-Offs neigen dazu, einige Fans und Neuspieler zu verwirren, es wird durch die Zeit- und Handlungsstränge gesprungen. Regisseur und Schöpfer der Reihe, Tetsuya Nomura äußert sich nun zu den äußerst verwirrenden Handlungssträngen in der Kingdom Hearts Serie.

Tetsuya Nomura sagt, dass er alles fest im Griff habe, er weiß wohin die Geschichte des Spiels ginge, aber manchmal würde das Ganze auch für ihn ein wenig chaotisch. „Ich habe eine allgemeine Geschichte in meinem Kopf“, sagt er. „Das komplizierteste an der Sache ist, die Vielzahl der verschiedenen Charaktere. Man vergisst schnell mal wer wem schon begegnet ist. Das erschwert den Überblick. Ich denke mir immer, okay, wer kennt wen in dieser Situation und wer trifft diese Person zum ersten Mal? Und das ist immer sehr verwirrend.“

Obwohl das Spiel bereits einige Final FantasyCharaktere aus dem gesamten Franchise eingeführt hat, sollen Fans nicht so hohe Erwartungen dazu haben, dass sich Sora und seine Freunde viel mit den Final Fantasy Charakteren, während der Hauptgeschichte beschäftigen. Es sei sehr schwer diese Charaktere in den Titel aufzunehmen und einzubinden, sagte Nomura auf die Frage hin, ob es Möglichkeiten gäbe Final Fantasy XV-Charaktere einzubauen. „Da die meisten der originalen Kingdom Hearts Charaktere in Kingdom Hearts III erscheinen werden, sind das schon zu viele Charaktere um damit anzufangen.  Das war ehrlich gesagt schon schwierig genug ohne Final Fantasy Charaktere. „

Kingdom Hearts III wird einige Fragen beantworten die sich den Fans schon seit einem Jahrzehnt stellen. Es ist und bleibt aber dennoch Soras Geschichte. Nomura sagt, dass er mit Sora als Charakter nicht mitfühlen könne, er sympathisiere nicht mit ihm und sähe ihn auch eher als Antagonisten. Er fühle sich eher zu den mysteriösen Schurken hingezogen und sympathisiert mit Xehanort oder auch wahrscheinlich Ansem, die ihrer dunklen Natur zum Opfer gefallen sind. „Ich denke, ich bin diesen Charakteren näher, deshalb ist Sora wie mein Feind“, sagt er. „Ich denke immer an ihn als müsste ich meine Angriffe auf ihn entfesseln, ich zeichne ihn immer entgegengesetzt zu meinem Charakter. In dem Sinne denke ich das Sora genau das Gegenteil von mir ist.“

Der Start von Kingdom Hearts III ist, wie bekannt, etwas verzögert worden, nach der ersten Ankündigung 2013 warten die Fans sehnsüchtig auf den neuen Teil. Nomura sagt, das er normalerweise eher der stressfreie Typ sei. Doch er stünde bei diesem Projekt das erste Mal unter Druck, da er mit den Erwartungen und der Aufregung der Fans in Richtung dieses Titels nicht gerechnet habe. Jedoch rät er, „der beste Weg sich vom Druck zu befreien ist es einfach Vertrauen in sich selbst zu haben, dass was du machst ist gut!“

Weiter sagt er „ich fühle mich sehr gut mit dem Wissen wo das Spiel hingeht, ich habe großes Vertrauen in Kingdom Hearts III und weiß das es ein gutes Spiel wird.“ Das hat ihm den Stress genommen.

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Das Spiel wird am 29. Januar 2019, in Europa, und wenige Tage zuvor am 25. Januar 2019, in Japan, für PS4 und Xbox One veröffentlicht. Das Spiel könnt ihr auf Amazon und bei Square Enix im Shop vorbestellen.

Quelle: theverge

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