Recap: FFXIV FanFestival Berlin 2026 – Teil 1: Samstag
Das europäische FINAL FANTASY XIV FanFestival 2026 fand vom 25.07.2026 bis zum 26.07.2026 im hub27 in Berlin statt. Dee war als Medien-/Pressevertretung vor Ort.
Vielen Dank an das deutsche Team von Square Enix für die Einladung.
Veranstaltungsort
Den Weg von Zuhause zum Hotel legte ich per Auto- und S-Bahnfahrten zurück. Stefan, der ebenfalls vor Ort war, hat mich liebenswerterweise mitgenommen und nach mehreren Staus und Baustellen auf der Autobahn nur knapp zwei Stunden später als geplant kurz vor hub27 abgesetzt, sodass wir bereits einen Eindruck der Location erhalten konnten.
Der Eventbereich war auf drei Hallen (1.2, 27 und 25) und einen Außenbereich aufgeteilt, sodass sich Besucher meistens nicht auf die Füße traten.
Es gab zwei verschiedene Eingänge: Einen für Besucher und einen für Media, Cosplayer und beeinträchtigte Besucher (barrierefrei).
Die folgenden „Programmpunkte“ sind eine selbst auferlegte Reihenfolge, um den Artikel zu strukturieren.
FFXIV FanFest App
Für dieses Event gab es wie auch bereits zuvor in Anaheim eine App, die man auf dem Handy möglichst vor dem Event installierte und mit dem Ticket freigab, um angemeldet zu werden.
Die App bot eine Übersicht über die Hallen, Aktivitäten, das Programm der beiden Tage und ermöglichte es, an Verlosungen zu Zeitslots für verschiedenen Aktivitäten (Workshops, Merchandise-Kauf, Meet & Greet) teilzunehmen.
Zeitgleich fungierte das hinterlegte Ticket in der App auch als Eintrittserlaubnis, sodass das Ticket nicht mühselig in E-Mails oder Wallet gesucht und aufgerufen werden musste.
Programmpunkt 1: Eröffnungsansprache/Key Notes/Eröffnungszeremonie
Für den ersten Programmpunkt hatten Medien- und Pressevertreter ihren eigenen Bereich im rechten Bereich der Bühne in Halle 27.
Wenn ihr euch für die Key Notes interessiert, könnt ihr unseren Artikel dazu lesen.
Gut war diesmal, dass Yoshida-san, anders als in London, oft in den rechten Bereich lief, um den Fans und Pressemitgliedern zu winken oder posieren.
Der später folgende Brief des Produzenten – LIVE wurde von Stefan angeschaut. Ihr könnt euch hier durchlesen, worum es ging.
Programmpunkt 2: Entdeckungsreise
Nach der Eröffnungszeremonie wurde ich zum Presseraum gebracht und verschnaufte kurz, bevor ich mich in das Getümmel stürzte.
Erstmal drehte ich, begleitet von meinem Partner, eine Runde über das Gelände. Von vorn nach hinten und zurück.
Erste Station: Food Trucks
Unsere frühe Anreise (weil wir mit Freunden per Uber zum Hub27 fuhren), das lange Warten (und Stuhl warmhalten) brannte uns langsam ein Loch in den Magen, sodass wir uns wie einige andere erst umschauten, an welchem Truck es welches Essen gab.
Allerdings wurden wir erstmal vom Sonnenlicht und der Wärme erschlagen, bevor wir uns für unser Wunschessen anstellten.
Wir entschieden uns für Burritos und am Abend für Indisches Essen.
Am Sonntag gab es Nudelsalat und Ramen Bowls.
Anmerkung bereits hier: Die Preise waren extrem hoch. Man könnte sagen: typische Messepreise. Aber die nimmt man bekanntlich hin, wenn man nicht das Gelände verlassen will.
Zweite Station: Halle 25
Die Halle der Aktivitäten.
Hier konnten Teilnehmer verschiedene Workshops besuchen, Aufbauten bestaunen oder an kleinen Spielen teilnehmen.
Es gab auch einige Fotospots, die dazu anregten Bilder zu machen – egal, ob man selbst drauf war oder einfach nur so fotografieren wollte. Wie auch in London gab es eine Tattoo-Station, in der man temporäre Tattoos erhalten konnte. Außerdem winkte das Kosmo-Glücksrad mit niedlichen Stickern als Belohnung.
Dritte Station: The Grand Mystery Game
Klingt geheimnisvoll? War es auch ein bisschen…
Es galt acht Fragen (auf Englisch) zu beantworten. Die Antworten waren an einer Station in Halle 25 versteckt, sodass ich im gesamten Gebiet den richtigen Ort für die jeweilige Antwort finden musste.
Hier das Sudoku der zweiten Station zum Selbsträtseln:

Die Antworten trug ich in die App ein und nach Abschluss ging man zum Schalter in Halle 1.2, zeigte die Antworten und den Ticket-QR-Code vor.
Zur Belohnung erhielt ich nach korrektem Beantworten aller Fragen neun Sticker der Hauptcharaktere Thancred, Y’shtola, Urianger, Krile, Taru Taru, Graha Tia, Estinien, Alphinaud und Alisaie.
Vierte Station: Halle 1.2
In dieser Halle befanden sich neben dem „Sensory Calm Quiet Space“ der Merchandise-Verkauf, ein Infostand, die Goodie Bag- und The Grand Mystery Game-Ausgaben, sowie Sitzflächen mit Monitoren und Gachapon-Automaten.

Programmpunkt 3: Keikos Klavierkonzert
Wir saßen hinter den Stuhlreihen auf dem Boden und genossen das Konzert von Keiko Osaki, Soken-sans mittlerweile sehr bekannten Späße und Amanda Achens Stimme zu schönen Klaviertönen.
Tagesfazit
Leider öffnete der Eingang für Media, Cosplayer und beeinträchtigte Personen erst Minuten nach dem offiziellen Einlass und, wie ich später erfuhr, waren die erhalten Goodie Bags bis gegen 9:00 Uhr nicht vollständig. Wir erhielten nur das abgepackte Goodie Bag, nicht aber die versiegelte Promo-Karte des FFTCGs oder den Sticker des Kriegers des Lichts.
Da ich diese beiden Sachen bei meinem Partner gesehen hatte, holte ich mir die beiden Sachen später bei der Goodie Bag-Ausgabe in Halle 1.2 ab.
Auch die Event-App sorgte bei vielen (mir eingeschlossen) für Probleme: Die App aktualisierte sich zwischen 9:00 und 10:00 Uhr mindestens fünf Mal – ohne dass ersichtlich war, warum und was geändert wurde. Personen aus Fremdnetzen (AKA Roaming) erhielten die Updates gar nicht oder sehr viel später. Selbst wenn Benachrichtigungen in der App und dem Telefon aktiviert waren, erhielten wir keine Benachrichtigungen. Mein Partner erfuhr deshalb erst knapp nach Ablauf des vorgesehenen Slots beim Warten auf unser Mittagessen, dass er zu einem Workshop hätte gehen können.
Nichtsdestotrotz ließ ich mir durch diese Dinge nicht den Spaß nicht verderben.
Ich habe fast alle Leute getroffen, mit denen ich mich vorab verabredet hatte. Eine Person sogar mehrfach, wir haben uns nur noch angegackert, sobald wir uns gesehen haben.
Die Atmosphäre war positiv energiegeladen, aber dennoch entspannt.
Kurz vor dem Verlassen des Geländes am Abend habe ich die CU-Jungs getroffen, die ebenfalls vor Ort waren – Fitti, Felix und Stefan (Marcel hatte das Treffen vergessen 😀 ). Natürlich haben wir ein Bild gemacht 😉
Nach der Ankunft im Hotel war ich trotzdem erstmal fix und foxi.
Der Tag erhielt leider einen bitteren Nachgeschmack am Abend, als wir vor unserem Hotel minutenlang Sirenengeheule vorbeifahrender Ambulanzen, Feuerwehren und Polizei-Autos wahrnahmen, ohne zu wissen, was passiert war. Denn leider kam es nur circa 500 Meter vor unserem Hotel zum tragischen Anschlag auf die Festivitäten des CSD und des damit verbundenen abrupten Abbruchs des Events.
An dieser Stelle möchte ich allen Betroffenen und Angehörigen mein Mitgefühl ausdrücken und hoffe, dass alle schnell wieder gesund werden! <3




































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